Fußball-EM 1988 in Deutschland


 

Die Bundesrepublik Deutschland war als Gastgeber der Endrunde der Fußballeuropameisterschaft 1988 automatisch qualifiziert. An der Endrunde nahmen wieder acht Mannschaften teil. Allerdings verpasste Titelverteidiger Frankreich eine erfolgreiche Qualifikation. Frankreich belegte in der Gruppe 3, in dieser spielte auch die DDR und belegte dort nur Rang drei.

Insgesamt 32 Nationen wollten zur Endrunde der EM.

Die Fußball-EM 1988 begann am 10. Juni 1988, das Endspiel fand am 25. Juni statt.

Teilnehmer an der Fußball-EM: Deutschland, Italien, Dänemark und Spanien (Gruppe 1) sowie England, Irland, Niederlande und die Sowjetunion (Gruppe 2).

Spielorte der EM: Gespielt wurde im Rheinstadion (Düsseldorf), Waldstadion (Frankfurt/Main), Parkstadion (Gelsenkirchen), Volksparkstadion (Hamburg), Niedersachsenstadion (Hannover), Müngersdorfer Stadion (Köln), Olympiastadion (München) sowie im Neckarstadion (Stuttgart). Das Olympiastadion in Berlin war kein Austragungsort, der DFB hatte bereits bei der Bewerbung für die Austragung der Endrunde der Fußball-EM 1998 den ostdeutschen UEFA-Verbänden signalisiert, auf eine Spiel während der EM in Berlin zu verzichten. Berlin ging aber nicht völlig leer aus. Im gleichen Jahr gab es hier ein Vier-Länder-Turnier an dem neben der BRD noch die Sowjetunion, Argentinien und Schweden teilnahmen.

Finale der Fußball-EM 1988

25. Juni 1988 in München
Niederlande gewinnt gegen die Sowjetunion mit 2:0
Die der 33. Minute erzielte Kapitän Ruud Gullit die Führung per Kopfball. In der 54. Minute erhöhte Mario van Basten dann auf 2:0. Die Sowjetunion scheiterte in der 70. Minute bei einem Elfmeter an Torhüter Hans van Breukelen.
Die niederländischen Fußballeuropameister von 1988: Hans van Breukelen, Joop Hiele; Berry van Aerle, Sjaak Troost, Ronald Koeman, Frank Rijkaard, Wilbert Suvrijn, Wim Koevermans, Adri van Tiggelen; Ruud Gullit, Erwin Koeman, Aron Winter, Hendrie Krüzen, Arnold Muhren, John van 't Schip, Jan Wouters; Marco van Basten, John Bosman, Wim Kieft, Gerald Vanenburg
Trainer: Rinus Michels

Halbfinale Fußball-EM 1988

21. Juni 1988 Hamburg Deutschland gegen Niederlande 1:2
Nach einem Foul an Jürgen Klinsmann bekam Deutschland einen Elfmeter zugesprochen, diesen verwandelte Kapitän Lothar Mathäus in der 55. Minute. In der 74. Minute dann erneute Elfmeter, diesmal für die Niederländer, diesen verwandelte Ronald Koeman. In der 89. Minute dann der entscheidende Treffer durch Marco van Basten.
22. Juni 1988 Stuttgart Sowjetunion gegen Italien 2:0

Spielergebnisse Gruppe 1

Tabelle Gruppe 1 1. BR Deutschland 5:1 Punkte 5:1 Tore
2. Italien 5:1 Punkte 4:1 Tore
3. Spanien 2:4 Punkte 3:5 Tore
4. Dänemark 0:6 Punkte 2:7 Tore
10. Juni 1988 Düsseldorf Deutschland gegen Italien 1:1
Italien ging durch ein Tor von Roberto Mancini (52. Minute) in Führung. Andreas Brehme glich drei Minuten später aus.
11. Juni 1988 Hannover Dänemark gegen Spanien 2:3
14. Juni 1988 Gelsenkirchen Deutschland gegen Dänemark 2:0
Jürgen Klinsmann erzielte die Führung in der 10. Minute. Olaf Thon traf in der 85. Minute.
14. Juni 1988 Frankfurt Italien gegen Spanien 1:0
17. Juni 1988 München Deutschland gegen Spanien 2:0
Beide Tore erzielte Rudi Völler (29. und 51. Minute).
17. Juni 1988 Köln Italien gegen Dänemark 2:0
Deutschland war nicht nur Gastgeber der Fußball-EM 1988, sondern galt als Vizeweltmeister auch als einer der Favoriten.

Spielergebnis Gruppe 2

Tabelle Gruppe 2 1. Sowjetunion 5:1 Punkte 5:2 Tore
2. Niederlande 4:2 Punkte 4:2 Tore
3. Irland 3:3 Punkte 2:2 Tore
4. England 0:6 Punkte 2:7 Tore
12. Juni 1988 Stuttgart England gegen Irland 0:1
12. Juni 1988 Köln Niederlande gegen Sowjetunion 0:1
15. Juni 1988 Düsseldorf England gegen Niederlande 1:3
15. Juni 1988 Hannover Irland gegen Sowjetunion 1:1
18. Juni 1988 Frankfurt England gegen Sowjetunion 1:3
18. Juni 1988 Gelsenkirchen Irland gegen Niederlande 0:1
Die Niederlande galten ebenfalls als Favorit, wurden aber nach einer Niederlage gegen die Sowjetunion in der Gruppe 2 hinter den Sowjets nur Zweiter. England hingegen enttäuschte auf ganzer Linie und verlor alle drei Gruppenspiele.

Beste Torschützen der Fußball-EM 1988:

Marco van Basten mit fünf Treffern. Je zwei Mal erfolgreich waren Oleg Protassow (Sowjetunion) und Rudi Völler. Insgesamt wurden bei der EM 34 Tore erzielt, das entspricht einem Durchschnitt von 2,27 Toren pro Spiel.
Das schnellste Tor erzielte Sergei Aleinikov beim Spiel UDSSR gegen England in der dritten Spielminute.

Qualifikation zur Fußball-EM 1988

Deutschland war als Gastgeber bereits qualifiziert. Die DDR spielte in der Gruppe drei und belegte dort hinter der Sowjetunion Platz zwei.
Abschlusstabelle Gruppe 3 1. UdSSR 13:3 Punke
2. DDR 11:5 Punkte
3. Frankreich 6:10 Punkte
4. Island 6:10 Punkte
5. Norwegen 4:12 Punkte
24. September 1986 Norwegen gegen DDR 0:0
29. Oktober 1986 DDR gegen Island 2:0
19. November 1986 DDR gegen Frankreich
29. April 1987 UdSSR gegen DDR 2:0
3. Juni 1987 Island gegen DDR 0:6
10. Oktober 1987 DDR gegen UdSSR 1:1
28. Oktober 1987 DDR gegen Norwegen 3:1
18. November 1987 Frankreich gegen DDR 0:1

Fußball-EM 1988 in Deutschland; Geschrieben am 14.4.2008, geschrieben von SonBr

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