Copa America Geschichte der Südamerikameisterschaft


 

1916 An der ersten Südamerikameisterschaft nahmen nur Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay teil. Das Fußballturnier fand anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Unabhängigkeit Argentiniens in Buenos Aires statt. Gespielt wurde Jeder gegen Jeden. Am Ende gewann Uruguay mit fünf Punkten, Argentinien wurde mit vier Punkten zweiter, Brasilien holte zwei Punkte und Chile nur einen Punkt.
1917 Auch die Südamerikameisterschaft in diesem Jahr, dem ersten bei der es dann auch einen Pokal gab, wurde Jeder gegen Jeden ausgetragen. Gespielt wurde in Uruguay und der Gastgeber holte vor Argentinien, Brasilien und Chile den Titel.
1919 Bei der Südamerikameisterschaft 1919, an der wieder nur Brasilien, Uruguay, Argentinien und Chile teilnahmen, kam es zum längsten Spiel in der Geschichte des Copa America. Da Elfmeterschießen zu Entscheidungsfindung bei Gleichstand noch unbekannt war, wohl auch nicht per Münze entschieden werden sollte, wer Titelträger wird, wurden 4 mal 15 Minuten nachgespielt, ehe Brasilien 1:0 gegen Uruguay gewann und als Sieger feststand. Insgesamt wurden 150 Minuten gespielt. Zuvor wurde wieder Jeder gegen Jeden gespielt, dabei holten Brasilien und Uruguay jeweils fünf Punkte, der direkte Vergleich endete 2:2. Eigentlich sollte bereits 1918 gespielt werden, aber wegen einer Grippeepidemie wurde die Meisterschaft auf 1919 verschoben.
1920: Uruguay gewinnt mit fünf Punkten vor Argentinien (vier Punkte), Chile (drei Punkte) und Titelverteidiger Brasilien mit null Punkten.
1921: Zum ersten Mal nimmt Paraguay an der Südamerikameisterschaft teil und landet mit zwei Punkten auf dem letzten Platz. Argentinien, Gastgeber der ersten Meisterschaft 1916 holt sich den Titel zum ersten Mal. Chile konnte wegen innenpolitischen Problemen nicht teilnehmen.
1922: In diesem Jahr nehmen fünf Länder teil, Gastgeber Brasilien gewinnt.
1923: Uruguay gewinnt im eigenen Land vor Argentinien, Paraguay und Brasilien.
1924: Brasilien nimmt zum ersten Mal nicht an der Südamerikameisterschaft teil. Uruguay gewinnt im eigenen Land vor Argentinien, Paraguay und Chile.
1925: Zwar nimmt Brasilien wieder teil, dafür verzichtet Chile wegen dem bisherigen schlechten Abschneiden an der Teilnahme an der Südamerikameisterschaft. Uruguay kann wegen innenpolitischen Konflikten nicht teilnehmen. Argentinien holt sich den Titel vor Brasilien und Paraguay.
1926: Wegen Problemen im eigenen Verband nimmt Brasilien nicht teil, dafür kommt Bolivien mit dazu, landet allerdings nur auf dem fünften und letzten Platz. Südamerikameister wird mal wieder Uruguay.
1927: Argentinien gewinnt vor Uruguay, Peru und Bolivien. Brasilien, Chile und Paraguay fehlen aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen.
1928: Die Südamerikameisterschaft fällt wegen der in Amsterdam statt findenden Olympischen Spiele aus.
1929: Argentinien gewinnt im eigenen Land.
1935: Nach sechs Jahren Pause findet die Südamerikameisterschaft wieder statt. Allerdings war das Turnier in dem Jahr kein offizielles Turnier, wird aber trotzdem zur Meisterschaft gezählt. Uruguay gewann vor Argentinien.
1937: Zum ersten Mal wurde die Meisterschaft auch offiziell Südamerika-Meisterschaft genannt, weitere Neuerungen waren, dass Spiele auch Nachts ausgetragen wurden und das zum ersten Mal auch Spieler während des Spiels ausgewechselt werden durften. Nach der Gruppenphase gab es das Endspiel Argentinien gegen Brasilien, Argentinien gewann 2:0.
1939: Titelverteidiger Argentinien nahm nicht teil, auch Brasilien fehlte, dafür stieß Ecuador als neuer Teilnehmer hinzu und wurde Letzer. Am Ende gewann Peru den Titel.
1941: Das Turnier in diesem Jahr war ebenfalls keine offizielle Südamerika-Meisterschaft. Argentinien gewann vor Uruguay und Chile.
1942: Bei der Südamerikameisterschaft 1942, mitten während des Zweiten Weltkrieges, fielen ungewöhnlich viele Tore. So gewann Argentinien am 22. Januar 1942 vor nur 10.000 Zuschauern 12:0 gegen Ecuador. Am Ende waren es 81 Tore in 21 Spielen. Mit sieben teilnehmenden Nationen wurde auch ein neuer Rekord aufgestellt, am Ende gewann Uruguay mit zwölf Punkten vor Argentinien mit zehn Punkten.
1945: Argentinien gewann in Chile vor Brasilien.
1946: Argentinien gewann im eigenen Land vor Brasilien mit drei Punkten mehr.
1947: Erstmals fand die Südamerikameisterschaft in Ecuador statt, mit acht teilnehmenden Mannschaften, allerdings ohne Brasilien. Argentinien gewann vor Paraguay.
1949: Die Meisterschaft findet zum ersten Mal in Brasilien statt. Am Ende der Gruppenphase haben der Gastgeber und Paraguay jeweils zwölf Punkte. Im Entscheidungsspiel schlägt Brasilien Paraguay 7:0 und feiert den dritten Titel.
1950: In Brasilien findet die erste Fußballweltmeisterschaft statt, an der 13 Mannschaften teilnehmen. Weltmeister wurde zum zweiten Mal Uruguay, das im entscheidenden letzten Spiel der Finalgruppe (in der jeder gegen jeden anzutreten hatte) Brasilien bezwang. Auch in der Finalrunde spielte wieder jeden gegen jeden, statt wie heute Halbfinale und Finale auszutragen.
1953: Die Südamerikameisterschaft hätte eigentlich in Paraguay stattfinden sollen, dies war aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich, daher übernahm Peru die Ausrichtung. Am Ende gewann völlig überraschend Paraguay das Entscheidungsspiel gegen Brasilien 3:2.
1955: Argentinien gewinnt in Chile vor dem Gastgeber mit neun von zehn möglichen Punkten.
1954: Deutschland wird Fußballweltmeister.
1956: Inoffizielle Südamerikameisterschaft, die von Uruguay organisiert wurde. Der Gastgeber gewinnt im eigenen Land.
1957: Die Südamerikameisterschaft findet in Peru statt. Am Ende gewinnt Argentinien.
1958: In Schweden findet die Fußballweltmeisterschaft statt. Brasilien siegt.
1959: In diesem Jahr gab es gleich zwei Südamerikameisterschaften. Die erste wurde in Argentinien gespielt, hier setzte sich der Gastgeber durch und die zweite acht Monate später in Ecuador, wo sich Uruguay durchsetzte. Bei Brasilien war Pelé der Star, der bei der Fußballweltmeisterschaft 1958 in Schweden bereits auf sich aufmerksam gemacht hatte.
1963: Austragungsort ist Bolivien, der Gastgeber gewinnt auch.
1967: Erstmals dürfen nicht alle Länder, die mitspielen wollen, an der Südamerikameisterschaft teilnehmen. Die Teilnehmerzahl wird auf sechs beschränkt. In einer Vorentscheidung setzten sich Chile und Paraguay gegen Ecuador und Kolumbien durch. Am Ende wird Uruguay Weltmeister.
1975: Nach acht Jahren Pausen findet die Südamerikameisterschaft erstmals als Copa América statt. In diesem Jahr wird auch der Spielmodus geändert. Von den zehn teilnehmenden Ländern müssen neun erst durch die Qualifikation. Uruguay ist als Titelverteidiger für die letzte Runde gesetzt. Die neun Nationen werden in drei Gruppen aufgeteilt, nur der Gruppenerste, nimmt an der Endrunde teil. Am 10. August 1975 kommt es in Santa Fé zum zweithöchsten Sieg, Argentinien schlägt Venezuela 11:0. 1942 hatte Argentinien schon einmal 12:0 gegen Ecuador gewonnen. Für das Halbfinale qualifizierten sich Kolumbien, Peru und Brasilien. Ins Finale ziehen Kolumbien und Peru ein. Das Hinspiel gewinnt Kolumbien 1:0, das Rückspiel Peru 2:0, das Entscheidungsspiel auf neutralen Boden in Caracas kann Peru für sich entscheiden.
1979: Gespielt wurde wie bereits 1975 mit Gruppenphasen. Im Endspiel standen sich dann Paraguay und Chile gegenüber. Paraguay gewinnt zum zweiten Mal nach 1953 die Südamerikameisterschaft.
1983: Wieder wird wie bei den beiden vorherigen Südamerikameisterschaften gespielt. Das Endspiel gewinnt Uruguay.
1987: Der Copa America findet wieder nur in einem Land statt. Gespielt wird in Argentinien. Am Ende gewinnt Uruguay das Finale gegen Chile.
1989: Bei der Copa America 1989 wird statt in drei Dreier-Gruppen in zwei Fünfer-Gruppen gespielt, auch der Titelverteidiger muss bereits in der Gruppenphase ran. Gespielt wird in Chile, am ende gewinnt Brasilien.
1991: Wieder wird der Spielmodus geändert. In zwei fünfer Gruppen werden die vier Finalteilnehmer ermittelt, die dann im Spiel Jeder gegen Jeden den Südamerikameister ermitteln. Am Ende gewinnt Argentinien mit vier von sechs möglichen Punkten. Brasilien hat zwar ebenfalls vier Punkte, unterlag aber im direkten Vergleich Argentinien 2:3.
1993: Zum ersten Mal nehmen nicht nur die zehn südamerikanischen Verbände sondern auch die USA und Mexiko an der Copa America teil. Mexiko schafft es bis ins Finale und unterliegt dort Argentinien 1:2. Gespielt wird nach der Gruppenphase auch wieder mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale.
1995: Zum ersten Mal fällt die Entscheidung, wer Südafrikameister wird, im Elfmeterschießen, hier gewinnt Uruguay 5:3 gegen Brasilien. Die USA schaffen es bei ihrer zweiten Teilnahme auf Platz vier.
1997: Bei der Copa America in Bolivien gewinnt Brasilien das Endspiel gegen Bolivien 3:1. Im Halbfinale trennen sich Mexiko und Peru 1:0.
1999: An dieser Südamerikameisterschaft nimmt diesmal die USA nicht teil. Statt dessen wird Japan, zusammen mit Südkorea Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft 2002, eingeladen. Allerdings scheidet Japan als Tabellenletzter der Gruppe A aus. Im Finale schlägt schließlich Vorjahressieger Brasilien Uruguay 3:0. Mexiko wird Dritter und Chile Zweiter.
2001: Mit Costa Rica, Honduras und Mexiko nehmen drei Nichtmitglieder des südamerikanischen Fußballverbandes am Copa America teil. Honduras nahm für Argentinien teil. Mexiko unterliegt im Finale Kolumbien, Honduras gewinnt das Spiel um Platz drei gegen Uruguay.
2004: Im Finale der Copa America 2004 gewinnt Brasilien im Elfmeterschießen gegen Argentinien.
2007: Auch bei der Copa America 2007 in Venezuela hieß das Finale wieder Brasilien gegen Argentinien. Diesmal setzte sich Brasilien gegen Favorit Argentinien souverän 3:0 durch. Torschützenkönig wurde Robinho (Brasilien, Real Madrid), der im Endspiel allerdings kein Tor erzielen konnte.

Copa America Geschichte der Südamerikameisterschaft; Geschrieben am 11.6.2007, geschrieben von bellah

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